PARIS mon amour

Hello there,

 

wir haben das letzte Wochenende im wunderschönen Paris verbracht und auf den Messen einiges an Kilometern zurückgelegt. Die schweren Beine am Ende des Tages waren es aber wert. Wir haben sehr schöne Mitbringsel organisiert.

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Den Samstag haben wir auf der Maison Objet verbracht. Dort haben wir zuerst Nina des Criquets einen Besuch abgestattet. Tolle Unterwäsche und verspielter Schmuck im Boho Style gehen immer. Anschließend haben wir einen echten Knaller entdeckt – den Schmuck von Ineke Otte. Jeder der gerne auffällt und weiß, wie man ein Statement Piece einsetzt, sollte unbedingt mal einen Blick auf ihre Kollektion werfen. Wir haben uns die tollsten Stücke rausgepickt und sind begeistert!

Nach ein paar weiteren Einkäufen, haben wir uns auf den Weg zurück in die Stadt gemacht. Am Louvre kann man super Essen gehen ohne ein Vermögen auszugeben. Wir waren in einem kleinen Restaurant in einer Nebenstraße. Den Namen haben wir leider nicht mehr parat, aber wenn wir den Weg gefunden haben, dann findet ihr ihn auch!

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Die Erschöpfung ließ sich irgendwann jedoch nicht mehr unterdrücken und alles wonach wir uns sehnten war ein Bett.

 

Am Sonntag haben wir uns an den Stadtrand begeben um der Who’s Next einen Besuch abzustatten. Für die meisten Frauen und Schwule ein Traum, für den hetero Mann die absolute Hölle. Schmuck, Taschen, Kleider, Schuhe – dort gibt es alles was das Herz begehrt. Sofort fiel uns N2, eine Tochterfirma von Les Nereides, ins Auge. Sehr ausgefallener, hochwertiger Schmuck. Eine Auswahl aus all den wunderschönen Stücken zu treffen war wirklich nicht leicht. Aber mit dieser Art von Problemen schlagen wir uns gerne herum. Ein wirkliches Highlight war die Entwicklung neuer Tragetaschen für unseren Store. Wir ziehen mit den Großkonzernen mit und möchten mehr für Nachhaltigkeit plädieren. Die Taschen die dann bald im Laden erhältlich sind sollen mehrmals genutzt werden können und nicht den direkten Weg in die Mülltonne finden.

Insgesamt kann man sagen, dass die Messe wunderschön ist. Draußen wurde ein kleiner Strand aufgeschüttet, es gab Kokosnüsse, Smoothies und Live Musik. Wenn man den ganzen Tag auf den Beinen ist, ist das ein tolles Kontrastprogramm.

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Nach acht Stunden rumstöbern und neuen Schätzen in der Tasche, haben wir uns mit der Metro auf den Weg zurück gemacht.

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Der Ausflug nach Paris war, wie immer, eine schöne Erfahrung. Leider lässt sich die bedrückte Atmosphäre nicht ignorieren. Dennoch sollte man der Stadt nicht die Schuld geben, für das was passiert ist. Paris ist wunderschön und niemand sollte, aufgrund der schrecklichen Vorkommnisse, die Stadt meiden. Es wäre eine Schande.

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Dicken Kuss vom Schöngeist Team.

 

PARIS Fashion Week ’15 Spring

 

Paris Fashion Week

07.03.15: Die letzten Tage lebte das Gefühl der dauerhaften Aufregung in mir. Warum? Ein Kurztrip nach Paris stand uns bevor.

Die Schattenseite des Abenteuers zeigt sich nur für ein paar kurze Sekunden, um genau zu sein, um 5:00 Uhr morgens,  als mein Wecker mich aus meinen Träumen ruft. Ein paar klare Sekunden und eine Tasse Kaffee erwecken die Gefühle bezüglich dieses Trips’ in Null Komma Nichts wieder zum Leben .

Gegen Mittag erreichen wir die Cite d’Amour oder simpler gesagt, eine der größten europäischen Metropolen der Mode, des Lifestyles und der Inspiration.

Wenn alleine der Verkehr zur Odyssee der Comedy wird, wird einem bewusst, man ist in einer Stadt voller Leben und Energie angekommen. Am Arc de Triomphe kämpfen sich die einzelnen Autos durch den Verkehr und versuchen sich aus dem fünf- spurigen- linienlosen Kreisel heraus zu manövrieren.

Eine Seitenstraße führt uns zu unserem Hotel. Klein, individuell und modern. Direkt stürmen wir in die Metro und fahren zur ersten Station der „Fashionexpo“. Das Gebäude „Palais de Bourse“ wird geziert durch die Wörter „Liberté“, „Egalité“, „Fraternité“.

Nach ein paar Verständigungsschwierigkeiten zwischen „schnell schnell wir wollen loslegen“ Schöngeist Englisch und den französischen Türstehern geht es dann endlich los. Textil über Textil. Kunst über Kunst. Mode en Mas. Doro läuft los. Selbstbewusst ohne einen Blick auf die Anderen Mitbesucher zu werfen ( eine/r schöner als die/ der Andere!!) -Eine bequeme Leggings, eine tolle, weiße Bluse und ein paar schlichte, schwarze Stiefel tragen sie durch die Menge. In Mitten all der Kleidung, der Accessoires und den anderen Dingen die das Leben verschönern, fallen florentinische Düfte auf. Sie riechen anderes & sind ausgefallen, aber das Herz ist nicht vollstens überzeugt.

Mit einem Shuttlebus geht es weiter zum „Carousel de Louvre“, in welchem sich DAS Louvre befindet, neben dem Eifel Turm das Wahrzeichen Paris´. Hier sind die Hallen etwas größer, weniger pompös als zuvor, aber trotzdem noch beeindrucken. Wir suchen uns unseren Weg durch zahlreiche Accessoires, Schuhe, Kleider, Pelzjacken und ZACK, das ist er, dieser Moment in dem man einfach nur noch auf eine Sache hinausstürmt und sofort weiß, weswegen man all das Getümmel und die Suche liebt. Richtig coole Taschen von Zilla,it. Die sind einfach so schön und ein richtiger Hingucker. Ich hätte am liebsten alles für mich! Nach einer halben Stunde der Auswahl haben wir uns entschieden. Geflasht durch unsere Entdeckung, erscheinen uns die andern Stände zu „Normal“ und alltäglich. Nach einer weitern Stunde bringt uns der letzte Shuttelbus zum „Montiage“, direkt an der Champs d’Elysee. Ohne eine Ahnung treten wir in eine Ausstellung der schönsten Haute de Couture Kleidung. Für uns eine Hausnummer zu hoch. Zudem haben unsere Füße langsam ihre Kräfte verloren. Glücklich und aufgeregt verlassen wir den dritten Ort der Ausstellung und laufen zurück in unser Hotel.

Bevor wir das erste Mal heute Essen, braucht jeder ein paar Minuten, in denen die Füße sich regenerieren können. Ein toller Tag voller Eindrücke, Inspiration, 20° Sonnenschein und blauem Himmel neigt sich dem Ende. Paris, du bist immer eine Reise wert!